Hauptsache nicht tierisch!

Vegan, das ist Trend. Konsequent auf Tierprodukte zu verzichten reizt vor allem junge Leute und besonders in den Städten immer mehr. Untrügliches Zeichen: Die Kochbücher des Berliner Szene-Kochs Attila Hildmann („Vegan for Fun“ und andere) verkaufen sich wie warme Semmeln. Doch was steht hinter der Entscheidung, auf Fleisch, Fisch, Milch, Eier, konsequent auch auf Leder zu verzichten? Geht es um neue Gesetzlichkeit? Geht es um Politik? Der Studienabend von Kirchlichem Dienst in der Arbeitswelt (KDA) und Christian Jensen Kolleg am Dienstag, 24.05., geht diesen Fragen auf den Grund.
Dazu haben die Initiatoren Ulrich Ketelhodt und Friedemann Magaard Impulsgeber eingeladen. Nicole Rönnspieß von „Brot für die Welt“ ernährt sich selbst vegan. Sie spricht über die praktischen Schwierigkeiten, in unserer Gesellschaft konsequent auf Tierprodukte zu verzichten. Und was sie zu ihrer Entscheidung führt. Thomas Schönberger, der als Bildungsreferent am UmweltHaus am Schüberg arbeitet, ist Vorsitzender des Vegetarierbund Deutschland (VEBU). Wer über die verheerenden Klimafolgen von fleischhaltiger Ernährung, aber auch von Butter und Käse, spricht, muss über Politik reden. Komplett wird die Runde durch den CJK-Küchenchef Markus Jebens. Er selbst isst schon gern ein Stück gutes Fleisch, weitet aber im Christian Jensen Kolleg konsequent die vegetarischen und veganen Angebote aus. An diesem Abend bereitet Jebens einen veganen Imbiss zu und berichtet aus seiner Praxis, welche Herausforderungen und welche Chancen er im Verzicht auf Tierprodukte sieht.
Dieser Studienabend (18-21 Uhr) bietet Gelegenheit, mit Menschen nachzudenken, die sich für eine vegane oder vegetarische Lebensweise entschieden haben. Anmeldungen unter 04671-91120 oder info@christianjensenkolleg.de sind wünschenswert.

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Ein Blick nach Polen

Mit dem Leben einer Minderheitenkirche kennt Bischof Marcin Hintz sich bestens aus. Die lutherische Kirche in Polen zählt 75.000 Mitglieder, inmitteln von 35,5 Millionen Katholiken. Was bedeutet es, im sprichwörtlich katholischen Polen evangelisch zu sein? Im Rahmen des Breklumer „Luther-Kollegs“ geben Marcin und Iwona Hintz aus der Diözese Pomorsko-Wielkopolska Einblicke in die Diapora-Situation der östlichen Nachbarkirche. Mit Dr. Christian Pletzing, Direktor der Akademia Baltica in Sankelmark, geht das Luther-Kolleg auch der Frage nach, was es in Polen heute bedeutet, europäisch zu sein: „Polen und Europa – Selbstverständnis einer Wertegemeinschaft“. Schließlich kommen auch die ökumenischen Beziehungen der polnischen Lutheraner sowie der kleine Grenzkontakt zwischen deutschen und polnischen Gemeinden zur Sprache.
Das „Luther-Kolleg vom 26.-27. Mai veranstalten in diesem Jahr das Zentrum für Mission und Ökumene und das Christian Jensen Kolleg gemeinsam mit der Arbeitsstelle für das Reformationsjubiläum 2017. Dr. Daniel Mourkojannis und Silke Ross leiten die Veranstaltung zusammen mit den Breklumern Andreas Schulz-Schönfeld und Friedemann Magaard. Anmeldungen unter 04671-91120.

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Halligpilgern – Die Gezeiten lehren, was das Herz braucht

Pilgerwege führen zum Herzen. Sie öffnen neue Horizonte. Pilgerwege brauchen Weite. Und halten Stille aus. Vom 14.-17. August suchen Hallig-Pilger ihre Wege im Weltnaturerbe Wattenmeer. Eine Nacht verbringt die Pilgergruppe auf der Hallig Langeness. Watt-Pilgern zurück zum Festland, Weg zwischen Meer und Land und ein Sonnenaufgang auf der Hamburger Hallig stehen auf dem Programm, das von der Prädikantin Hilde Zeriadtke und dem Pastor Friedemann Magaard vom Christian Jensen Kolleg begleitet wird. Geistliche Impulse, Gespräche und Zeit für Stille prägen den Weg und die atemberaubende Welt Nordsee, bei Ebbe und bei Flut. Hallig-Pilger wissen: Die Gezeiten lehren, was das Herz braucht. Informationen und Anmeldungen unter info@christianjensenkolleg.de oder 04671-91120.

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„MENSCHSEIN“ – Fotoworkshop mit Geflüchteten

Am Vorabend der „Tage der Utopie“ wurde die Ausstellung der Salzburger Fotokünstlerin Claudia Henzler unter dem Titel „MENSCHSEIN – Leben nach Srebreniza“ eröffnet. Bis zum 31. Mai sind die Arbeiten im Christian Jensen Kolleg zu sehen. Parallel zu den „Tagen der Utopie“ fand ein Foto-Workshop statt, der die Begegnung mit den ausgestellten Arbeiten verband mit eigenen praktischen Versuchen. Eine Besonderheit: auch etliche irakische Frauen nahmen an dem Foto-Workshop „MENSCHSEIN – Leben in Vielfalt“ teil. Sie leben seit Ende Januar auf dem Breklumer Campus und finden gemeinsam mit ihren Kindern im „Brackerhaus“ einen Schutzraum nach bedrückenden Kriegserfahrungen im Nordirak. Betreut werden die Frauen und Kinder durch Mitarbeiterinnen des Diakonischen Werk Husum. die auch bei dem Workshop dabei und unterstützten damit diese wichtigen Schritt der Geflüchteten. Denn erstmals nahmen die irakischen Frauen an einer Veranstaltung außerhalb ihres Wohnraumes teil. Claudia Henzler war sichtlich berührt von der Begegnung und ermutigte, mit Spiegelreflexkamera oder mit Handykamera das Leben in Vielfalt wahrzunehmen.

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Fluchtursachen: Afghanistan und Pakistan

Was sollten Deutsche wissen, die sich in der Begleitung von Geflüchteten aus Afghanistan und Pakistan engagieren? Welche politischen, religiösen, sozialen und wirtschaftlichen Gründe führen in die Flucht?
Über insgesamt vier Abende bekommen Interessierte im Christian Jensen Kolleg in Breklum Hintergrundinformationen zur den wichtigsten Herkunftsländern von Geflüchteten. Am Donnerstag, 07.04., 19-21.30 Uhr, geht es vor allem um Afghanistan, aber auch um das Nachbarland Pakistan. Ein Geflüchteter berichtet von seiner Flucht und erläutert, warum Menschen sein Heimatland Afghanistan verlassen. Die Ärztin Andrea Magaard teilt Eindrücke ihres dreimonatigen Arbeitsaufenthalts in Südafghanistan mit. Sie arbeitete mit der Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ in einem Krankenhaus in Lashkar Gah in der Provinz Helmand. Zudem gibt es Informationen zur Geschichte Afghanistan und Pakistan. Die Veranstaltungsreihe wird am 19.05. zu einem Abend zu den Westbalkanländern fortgesetzt.

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Die Tage der Utopie vom 19.-24. April 2016

Themen und Referent-innen – eine Übersicht

Annette Jensen und Ute Scheub (Berlin) sprechen am Dienstag, 19.04., über „Anders wirtschaften ist machbar, Frau Nachbar. Weltweite Beispiele gelingender Projekte, die Glück und Gemeinwohl steigern“.
Kilian Kleinschmidt (Wien) referiert am 20.04. zu „Globality – auch für Migranten. Flüchtende und andere nicht so reiche Menschen“.
Über „Wege der Transformation. Von der bäuerlichen Landwirtschaft zur lokal-konvivialen Versorgungswirtschaft“ spricht am Donnerstag, 21.04., Christian Hiß aus Freiburg.
„Ausstieg aus der Megamaschine. Netzwerke lokaler und regionaler Selbstorganisation“ ist der Vortragstitel von Fabian Scheidler (Berlin) am Freitag, 22.04.
Eva Gronbach (Berlin) referiert am Samstag, 23.04., zu „Oberflächenbewußtsein? Mode als Spiegel der Gesellschaft und des inneren Ichs“.
Die Vorträge beginnen jeweils um 19 Uhr. Am Folgetag findet ein Workshop mit den Referenten (9-12.30h) zum Nachfragen, Vertiefen, Konkretisieren und zum Vernetzen statt.
Information und Anmeldung unter info@christianjensenkolleg.de oder 04671-91120

www.tagederutopie.de

Leporello

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MENSCHSEIN – Leben nach Srebrenica – Ausstellung und Workshop

Vielfalt im Blick. In Verbundenheit. Wertschätzung. Miteinander.
Fotoausstellung und Workshop mit Claudia Henzler im Kontext der „Tage der Utopie“

“Zusammen schaffen wir es” lautet Claudia Henzlers Lieblings-Spruch. Gegen Gewalt und für ein friedvolles Miteinander setzt die gebürtige Heidelbergerin mit Wohnsitz in Salzburg konkrete Zeichen. In Breklum ist die Deutschland-Premiere für die Ausstellung „MENSCHSEIN – Leben nach Srebrenica“ mit Arbeiten der Friedenspreisträgerin sowie mit einem Workshop über zwei Nachmittage. Passend zur Thematik beginnt die Ausstellung am Vortag der Tage der Utopie im Christian Jensen Kolleg.

Bilder von Srebrenica bilden die dramatische Ausgangsposition zur Reflexion über die Mit-Gestaltung des menschlichen Daseins. Die Ausstellung führt vom gewaltvollen Drama in Srebrenica – als Ort des größten Massakers in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg – zu einer erweiterten Wahrnehmung „was unser MENSCHSEIN ausmacht“: Weitere schwarzweiß Fotografien zeigen eindrucksvolle Menschenportraits und Landschaften beispielsweise von Georgien, Indien, Kambodia und Österreich. Die Ausstellung dient zur Inspiration, um alltägliche Vielfalt nicht mit Angst zu begegnen, sondern in Wertschätzung und Verbundenheit miteinander zu erforschen. Das Potential dieser Forschung ist bereichernd und wertvoll.
“NEVER AGAIN! Nie mehr Gewalt und Genozid wie in Srebrenica!” appelliert die weitgereiste Foto-Künstlerin. International bekannt ist sie durch Ausstellungen, Videos und Foto-Dokumentationen zu essentiellen Themen des Lebens. In Breklum nimmt sie das MENSCHSEIN auf besondere Weise in den Fokus. Mit ihren schwarz-weiss Fotografien aus verschiedensten Kulturen und Ländern bewegt sie zum Hinschauen. Im Hier und Jetzt regt sie mit visuellen Impulsen zu Reflexionen an, die unsere Zukunft gestalten. Dem Workshop an den Nachmittagen des 22. und 23. April (jeweils 14-17 Uhr) gelten die Fragen: “Was zählt im Spiegel der Ewigkeit? Wofür verwenden wir unsere Atemzüge? Was macht unser Leben wertvoll?”
Claudia Henzler tritt mit Kunst und Fotografie für das Leben ein. Dem Dialog verpflichtet, steht sie für Entfaltung in Fülle und Freiheit. Für Erinnerungspflege und Völker-Verständigung. Für Bewusst-Seins-Bildung und Horizonterweiterung. Für ein Miteinander in Verbundenheit & Wertschätzung.

TERMIN HINWEIS:
Die Ausstellung „MENSCHSEIN – Leben nach Srebrenica“ ist vom 18.04.-31.05.2016 im Christian Jensen Kolleg in Breklum zu sehen. Die Eröffnung („artist talk“) findet am Montag, dem 18.4. um 19 Uhr statt. Der Workshop „MENSCHSEIN. Vielfalt im Blick“ mit der Künstlerin: Fr., 22. & Sa, 23. April 2016 von 14-17 Uhr. Informationen zu Claudia Henzler: www.henzlerworks.com. Informationen zu Ausstellung und Workshop unter info@christianjensenkolleg oder 04671-91120.

DARÜBER HINAUS: Kunst bei den Tagen der Utopie

Kunst öffnet Räume. Deshalb leben die Tage der Utopie auch von künstlerischen Impulsen. Musik, Fotographie, Intervention.
Neben der Ausstellung von Claudia Henzler und dem Fotoworkshop (22.04. und 23.04., je 14-17 Uhr) erwarten die utopischen Gäste auch den „Kunst Imbiss“, eine kreatives Täuschungsmanöver. Es gibt weder Pommer noch Wurst, sondern Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern als geistige Nahrung. Guten Appetit.
Musikalische Uraufführungen der Komponisten Christian Gayed aus Rendsburg (19.04.), Arne Frercks aus Schleswig (20.04. und 21.04.) sowie Gerald Eckert aus Eckernförde (22.04. und 23.04.) kommen vor den abendlichen Vorträgen zu Gehör.

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Neue Nachbarn – Chancen für den ländlichen Raum

Das Flüchtlingsthema bewegt Deutschland und Europa. Flüchtlingsbewegungen und Einzelschicksale stellen Politik und Gesellschaft vor eine nie dagewesene Herausforderung. Im Zuge humanitärer Soforthilfe leisten Deutschland und Schleswig-Holstein Erstaunliches. Doch wie kann die Geschichte im Sinne einer erfolgreichen Integration insbesondere in den ländlichen Räumen fortgeschrieben werden?
Dazu findet der Workshop „Neue Nachbarn – Zusammenleben im ländlichen Raum“ am Montag, 21. März, 16-20 Uhr im Christian Jensen Kolleg Breklum statt. Es geht um die Chancen, die im ländlichen Raum durch neue Nachbarn aufkeimen. Gemeinsam gehen dazu das MELUR (Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein), das Christian Jensen Kolleg und die Akademie für die ländlichen Räume der Frage nach: Wie lassen sich Entwicklungsmöglichkeiten gestalten? Welche Konsequenzen ergeben sich für die dörfliche Gemeinschaft, für Kommune und für Kirchengemeinde? Was ist nötig, um das ehrenamtliche Engagement zu verstetigen? Dazu gehört auch ein konstruktiver Umgang mit Ermüdung und Enttäuschung.
Vertreter von Landes-, Kreis- und Gemeindeebene diskutieren mit Vertretern von Diakonie und DRK. Alle Teilnehmende entwickeln gemeinsam konkrete Vorschläge und vernetzen sich zur Weiterarbeit. Die Leitung des Workshops liegt bei Mareike Rehse (MELUR), Torsten Sommer (Akademie für die ländlichen Räume) und Friedemann Magaard (CJK). Anmeldungen für Kurzentschlossene unter info@christianjensenkolleg.de oder 04671-91120.

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Stille Tage mit Gebetsmeditationen von Reinhard von Kirchbach

„Tritt ein in MICH – das Tor ist offen“. Diese Worte stammen von Reinhard von Kirchbach (1913-98), Propst in Schleswig. Er lebte aus einer tiefen Spiritualität der Stille und Offenheit vor Gott. Aus dieser Haltung verfasste er eindrucksvolle Gebetsmeditationen. Sie beschreiben seinen spirituellen Weg auch in der Begegnung der Religionen.
Poetische Texte von Reinhard von Kirchbach stehen im Mittelpunkt der Stillen Tage vom 10.-12. Juni im Christian Jensen Kolleg unter der Leitung von Jutta Jessen-Thiesen (Zentrum für Mission und Ökumene), Christoph Tischmeyer und Gerd Hansen. Von Kirchbachs Texte sind Wegweiser in eine offene Gebetshaltung, die sich den Herausforderungen unserer Zeit stellt. Informationen und Anmeldungen unter 04671-911214 oder buerobreklum@nordkirche-weltweit.de.

Kosten 130 € (Seminar, EZ und Verpflegung)

Das Tor ist offen.
Tritt ein
In MICH.
Sieh an,
was Ich dir zeige,
und höre genau zu
wohin Ich dich rufe.
Lass alles los.
Sonst kannst du MICH nicht finden.
ICH richte dich auf
zu der Welt, in der du lebst.

(in „Zelte bauen in reißenden Wassern“, S. 116, gekürzt)

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2. Land-Kirchenkonferenz

„Hinter’m Horizont geht’s weiter“

Die 2. Land-Kirchenkonferenz zur Zukunft von Kirche in den ländlichen Räumen des Sprengels Schleswig und Holstein.

Flyer

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„Unterwegs im Auftrag des Herrn …“

Wozu sind wir gesandt? Zu wem sind wir gestellt?

5. Sprengeltag für Ehrenamtliche in Kirchengemeinderäten und Synoden im Sprengel Schleswig und Holstein
Samstag, 2. Juli 2016, 10.00 – 17.00 Uhr
Christian Jensen Kolleg, Breklum

Bischof Gothart Magaard schreibt dazu:

„Herzlich lade ich Sie ein zum fünften Sprengeltag für Ehrenamtliche in Kirchengemeinderäten und Synoden im Christian Jensen Kolleg in Breklum!
‚Unterwegs im Auftrag des Herrn‘ – das erinnert an die „Blues Brothers“, das erinnert uns aber auch daran, dass wir als Kirche gesandt sind. Gesandt inmitten großer Veränderungen: in der Gesellschaft, aber auch in der Kirche. Das wirft Fragen auf: Zu wem sind wir eigentlich gesandt – heute, vor Ort, mittendrin? Und wohin stellt uns unser Gott? An wessen Seite? Wie reden wir eigentlich über unseren Glauben: untereinander und mit anderen?

In erprobter Weise werden wir geistliche Impulse bekommen. Nach dem Essen freue ich mich auf zwanglose Begegnungen mit Ihnen. Am Nachmittag vertiefen wir das Thema in Gesprächsgruppen. Zum Abschluss feiern wir einen festlichen Gottesdienst. Die Besinnung auf die Grundlagen unserer Arbeit und die Begegnung mit Gleichgesinnten soll uns stärken und motivieren.“
Bischof Magaard, das Vorbereitungsteam und das CJK-Team freuen sich auf Ihr Kommen!

Sie können sich anmelden unter:

Bischofskanzlei Schleswig, Plessenstraße 5a, 24837 Schleswig
Tel.: 04621/30700-0; Fax: 04621/30700-30
E-Mail: bischofskanzlei@bksl.nordkirche.de

Flyer

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Veranstaltung verschoben: „Fluchtursachen Afghanistan“ im April

Die Veranstaltung ‚Fluchtursachen – Herkunftsländer‘ zu Afghanistan und Pakistan, die am 23.02. im Christian Jensen Kolleg in Breklum stattfinden sollte, wird auf den 07.04. verschoben.
Der nächste Abend dieser Veranstaltungsreihe findet am Montag, 14.03, zur Situation in Eritrea und Somalia statt.

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Glücks-Ökonomie – Chancen für die Zukunft

Vortrag und Workshop im Christian Jensen Kolleg

Kooperation und Selbstbestimmung machen wesentlich glücklicher als Geld, Besitz und Konkurrenz – das sind zentrale Ergebnisse der internationalen Zufriedenheitsforschung. Überall auf der Welt haben Menschen angefangen, auf dieser Grundlage anders zu wirtschaften und zu leben. Die verschiedenen Bewegungen vernetzen sich zunehmend und wuchern immer stärker in die alte Wachstumswirtschaft hinein. Internet und erneuerbare Energien unterstützen diese dezentrale, auf Vielfalt basierende Ökonomie. Im Christian Jensen Kolleg in Breklum sprechen die Berliner Publizistinnen Annette Jensen und Ute Scheub am Donnerstag, 18. Februar, um 19 Uhr, und stellen viele Geschichten des Gelingens vor. Wer Interesse hat, kann in einem Workshop am folgenden Tag das Thema mit den Referentinnen vertiefen. Projekte und Ideen, die erst in Keimform existieren, werden gemeinsam betrachtet und weiterentwickelt. Anmeldungen zum Workshop unter 04671-91120.

Die Referentinnen waren langjährig taz-Redakteurinnen und arbeiten heute als freie Publizistinnen zu alternativen ökonomischen Modellen. Im April 2016 werden sie Referentinnen der „Tage der Utopie 4“ im Christian Jensen Kolleg sein.

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Drei Tage als Gäste in Abrahams Zelt

Der Imam schaute auf seinen Kompass und korrigierte die Lage seines Gebetsteppichs nach. Richtung Mekka, exakt. Endlich konnte sein Gebet beginnen, äußerlich und innerlich ausgerichtet. An diesem Wochenende kamen Muslime, Juden und Christen in Breklum zusammen: „Zu Gast in Abrahams Zelt“. Gläubige derjenigen drei Religionen, die sich auf Abraham berufen, zeigten einander, was sie an ihrem Glauben lieben. Klappten sozusagen ihre Schatzkästchen auf. Erlebten, wie sie miteinander beten, singen, feiern.
Sie waren dann also bei der Freitagspredigt zu Gast. Die Räume im Christian Jensen Kolleg sind natürlich nicht auf Mekka hin ausgerichtet, aber mit Hilfe eines Kompasses funktionierte ein Meditationsraum prima zum Freitagsgebet. Spannend.
Der Rabbiner eröffnete den Schabbat, feierlich, mit Liedern, Kerzen, ungesäuertem Brot, mit Salz und Wein. Zeremonielle Kunst, eine echte Freude, das mitzuerleben. Im evangelischen Gottesdienst morgen haben die Christinnen und Christen mehrstimmig gesungen, das Abendmahl geteilt. Dann schauten die muslimischen und jüdischen Gäste zu und erlebten mit, was den Christen wertvoll und heilig ist.

Mein Resümee? Wir mischen nichts durcheinander. Wir besuchen uns respektvoll in unseren heiligen Tagen, fragen neugierig und freuen uns am Reichtum der anderen. Und an den eigenen Schätzen, manchmal ist das die eigentliche Entdeckung.
In den bewegten Zeiten, die wir erleben, sind solche Begegnungen wertvoll. Wir wissen zu wenig voneinander. Unwissenheit schafft Raum für Vorurteile und wirres Zeug. Viele wissen zu wenig von den eigenen Wurzeln. Verunsicherte neigen zum Muskelspiel. Vor allem aber rührt mich an, wenn ich erlebe, wie bewegt meine muslimischen und jüdischen Freunde beten. Eine Ahnung überkommt mich: Ob wir vielleicht aus derselben Quelle trinken? Zumindest aber treffen sich Friedensfreunde. Die Religion, mancherorts Teil der Probleme, ist hier Teil der Lösung.

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Tage der Utopie – Breklum lädt zum Festival für eine gelingende Zukunft ein

Vom 19.-24.04.2016 im Christian Jensen Kolleg in Breklum findet im Christian Jensen Kolleg in Breklum das Festival für eine gelingende Zukunft statt, die „Tage der Utopie“. An fünf Abenden sprechen Referentinnen und Referenten über ihre Zukunftsentwürfe, die sie aus unterschiedlichster Expertise ableiten. Am jeweilig folgenden Vormittag können Teilnehmende mit den Referentinnen in Workshops vertiefen, konkretisieren und sich verabreden. Einige kommen eine ganze Woche nach Breklum, andere zu einem bestimmten Thema, für einen Abend, für eine Nacht oder für zwei Tage.

Für jeden der Abende ist eine Komposition in Auftrag gegeben worden. Neueste Musik zu innovativen Zukunftsentwürfen, das passt! Die Komponisten kommen aus der Region: Christian Gayed aus Rendsburg (19.04.), Arne Frercks aus Schleswig (20.04. und 21.04.) sowie Gerald Eckert aus Eckernförde (22.04. und 23.04.).

Die Referentinnen und Referenten kommen aus Berlin, Wien und Freiburg und decken ein breites Themenspektrum ab.

ANNETTE JENSEN und UTE SCHEUB, Dienstag,19.04.2016

Annette Jensen und Ute Scheub arbeiteten gemeinsam bei der Tageszeitung (taz), Ute Scheub als Gründungsmitglied (1979) und erste Umweltredakteurin Deutschlands, Annette Jensen später als „Chefin vom Dienst“ (1990) und seit 1993 im taz-Ressort „Wirtschaft und Umwelt“. Beide sind seit über 15 Jahren als freie Publizistinnen und Journalistinnen tätig.
Ute Scheub setzt thematische Schwerpunkte im Bereich der Menschenrechte, der Frauenrechte und der Friedensarbeit. Annette Jensens Spezialgebiet sind die Zusammenhänge von Ökonomie, Ökologie, Arbeit und gesellschaftliche Transformation. Bei den Tagen der Utopie entwerfen die Berliner Publizistinnen den „Plan B“ und entwickeln verschiedene Visionen für eine enkeltaugliche Zukunft, abgeleitet aus konkreten Beispielen der Gegenwart.

KILIAN KLEINSCHMIDT, Mittwoch, 20.04.2016

Kilian Kleinschmidt, 53 wurde 2013 als „Bürgermeister von Saatari“, einem Lager nahe der syrischen Grenze bekannt, weil er die 100.000 Flüchtlinge dort wie Bürger einer Stadt behandelte. Er arbeitet über 22 Jahre als Entwicklungshelfer für das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) unter anderem in Somalia, Ruanda und Pakistan. Im Kosovo-Konflikt koordiniert er die Flüchtlingsrückkehr für die UNO vor Ort. Seit 2014 ist er Flüchtlingsbeauftragter der Österreichischen Bundesregierung und lebt mit seiner Familie in Wien. Er arbeitet inzwischen selbstständig rund um den Globus als „Global Networker“ und Social Entrepreneur, um Lösungen für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu finden und um private und öffentliche Akteure miteinander zu vernetzen. Als Gründer und Präsident des Startups „Innovation and Planning Agency“ (IPA), hat er das Ziel, die ungenutzten Ressourcen und modernen Technologien des 21. Jahrhunderts für die Armen der Welt nutzbar zu machen.
(Kilian Kleinschmidt wird am Abend des 20.04. referieren.)

CHRISTIAN HIß, Donnerstag, 21.04.2016

Aufgewachsen ist Christian Hiß, 55, auf einem der ersten Biohöfe Deutschlands in der Nähe von Freiburg/Breisgau. Mit 21 gründete der gelernte Gärtnermeister eine eigene Biogemüse-Gärtnerei. 2006 rief er die „Regionalwert AG Bürgeraktionengesellschaft“ ins Leben und leitet sie als geschäftsführender Vorstand. Das Netzwerk von regionalen Unternehmen und Bürger_innen finanziert die Regionalwert AG lokale und sozialökologisch nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft und bezieht die Bevölkerung in die landwirtschaftliche Wertschöpfung mit ein. Christian Hiß hat mit seinen Mitstreitern dazu ein innovatives Report-System entwickelt, das nicht nur neue Standards im Bereich nachhaltiger Landwirtschaft setzt, sondern den Weg zu mehr Transparenz auch für andere Aktiengesellschaften aufzeigt.
Stadt und Land müssen sich neu aufeinander beziehen. Was die bäuerliche Landwirtschaft einmal zu leisten in der Lage war, denkt Christian Hiß, Social Entrepreneur des Ashoka-Netzwerkes, weiter, größer, grundsätzlicher, als Modell einer souveränen lokalen Versorgungswirtschaft.

FABIAN SCHEIDLER, Freitag, 22.04.2016

2009 gründete Fabian Scheidler, 47, in Berlin das Fernsehmagazin Kontext TV, regelmäßig werden hier Sendungen zu Fragen globaler Gerechtigkeit produziert. Er studierte Philosophie und Geschichte in Berlin sowie Theaterregie in Frankfurt/Main, jetzt wirkt er als Allrounder im besten Sinne. Der Berliner arbeitet als Autor für Fernsehen, Printmedien, Theater und Oper, er war Dramaturg am Berliner Grips-Theater und Programmkoordinator des Attac-Bankentribunals in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (2010). Seine Oper „Tod eines Bankers“ (Musik: Andreas Kersting) wurde 2013 in Görlitz uraufgeführt. Mit seinem Buch „Das Ende der Megamaschine. geschichte einer scheiternden Zivilisation“ (2015) analysiert Fabian Scheidler die Wurzeln ökonomischer, militärischer und ideologischer Zerstörungskräfte – eine kulturhistorische „Dysopie“, also eine Anti-Utopie. Für die „Tage der Utopie“ entwickelt Fabian Scheidler regionale Gelingensszenarien, für einen Ausstieg aus der Megamaschine.

EVA GRONBACH Samstag, 23.04.

Die Berliner Modedesignerin Eva Gronbach, 44 arbeitet mit ihren Entwürfen an den Schnittstellen politischer Verantwortung, nachhaltiger Produktion und Kunst. Sie hat bei Yamamoto, Galliano und Hermés gelernt. Sie ist Dozentin für Modedesign in Berlin und hat ihre im Auftrag des Bundesinnenminsteriums im letzten Jahr zur 25 Jahrfeier der Maueröffnung entwickelte Retrospektive als Liebeserklärung in Deutschland präsentiert. Zuwanderung ist für die gebürtige Kölnerin nicht erst seit sie Mode aus den Bergmannsanzügen der Kumpels entwarf Thema.
Die momentane Notwendigkeit große Mengen an Kleidung für Geflüchtete bereit zu stellen, macht deutlich, wie wesentlich passende und selbst gewählte Kleidung unsere Identität eigentlich nach aussen bestimmt und entwirft. Mode dient der Gestaltung menschlicher Oberflächen. Die meisten Menschen fallen durch ihre Kleidung jeden Tag Entscheidungen, welche Identität sie nach aussen zeigen wollen. Damit bestimmt natürlich auch die Art uns zu kleiden wie und wo wir ankommen. Wir entwerfen die Oberfläche unserer Zukunft.

Die Tage der Utopie finden in Kooperation mit dem katholischen Bildungshaus St.Arbogast/Vorarlberg statt und werden in diesem Jahr zum vierten Mal in Norddeutschland gefeiert. Die Kuratoren Michael Schäfer und Friedemann Magaard freuen sich auf spannende Impulsgeber, anregende Künstlerinnen und inspirierende Teilnehmende, die zum Teil aus dem ganzen Bundesgebiet nach Breklum reisen, um den Ort der Utopie zu suchen.

Die Buchungen sind ab sofort möglich. Melden Sie sich unter info@tagederutopie.de oder unter info@christianjensenkolleg.de. Die Teilnahme kostet pro Abend 08,00 Euro und pro Workshop 30,00 Euro (inklusive Mittagessen). Wer möchte, kann im Christian Jensen Kolleg auch übernachten (53,00 mit Frühstück).

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„Wie geht’s der Kirchengemeinde?“

Studientag zur aktuellen Umfrage aus den Kirchengemeinden

Erstmals liegt eine wissenschaftliche Untersuchung darüber vor, wie Kirchengemeinderäte die Situation ihrer Kirchengemeinde einschätzen. Die Arbeit des Sozialwissenschaftlichen Instituts hat für Aufregung gesorgt. Welche Faktoren unterstützen kraftvolle Entwicklungen? Aber auch: Wie geht man konstruktiv mit Resignation und Ermüdungen um?
Am Mittwoch, 10.02., führt Professor Wegner im Christian Jensen Kolleg in die Studie ein, die Teilnehmenden reflektieren Anknüpfungspunkte und Differenzen zur eigenen Praxis. Außerdem werden Handlungsmöglichkeiten für die jeweilige Situation in der eigenen Kirchengemeinde erarbeitet. Der Studientag dauert von 10-16 Uhr.
Im ersten Teil geht es um die Einführung in die Studie sowie um Resonanzen aus der Basis.
Im zweiten Teil erarbeiten die Teilnehmenden Umsetzungen für die eigene Gemeindepraxis und im Besonderen fpr due Kirchenwahl.
Impulsgeber:
Prof. Gerhard Wegner, Sozialwissenschaftliches Institut der EKD, Hannover
Almut Witt, Gemeindepastorin in Borby, Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde
Die Moderation liegt bei Ulrike Brand-Seiß (Gemeindedienst) und Friedemann Magaard (CJK). Anmeldungen bis zum 087.02. unter info@christianjensenkolleg.de oder 04671-91120.

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Werkstattblick Gemeinwohlökonomie

Einblicke in das Modell alternativer Ökonomie und die Erstellung einer Gemeinwohlbilanz

Die Gemeinwohl-Ökonomie fasziniert in zunehmendem Maße Menschen in wirtschaftlicher und in politischer Verantwortung. Welchen Gewinn hat ein Unternehmen, das seinen konstruktiven Beitrag zum Gemeinwesen offenlegt – und die Entwicklungsfelder, die noch verbesserungswürdig sind?

Gemeinsam mit dem Bundesverband Windenergie veranstaltet das Christian Jensen Kolleg am Freitag, 12. Februar, von 14-19 Uhr einen Workshop mit originalem Werkstatt-Blick. Denn das CJK hat selbst eine Gemeinwohl-Bilanz durchgeführt.
Darf man mit Windenergieanlagen Geld verdienen? Wie legen Kirchengemeinde ihre Rücklagen an? Und haben Beiträge zum Gemeinwohl (Klimaschutz, Atomausstieg, regionale Wertschöpfung, demokratische Beteiligungsformen u.v.m.) einen Einfluss auf die Akzeptanz? Was wäre, wenn ein Unternehmen, eine Kommune oder eine Kirchengemeinde neben der traditionellen Gewinn- und Verlustrechung eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt und diese auch dokumentiert. Wie funktioniert eine solche Bilanz konkret?
Die Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung hat hierzu ein Bilanz-Konzept entwickelt, das interessierten (Windenergie-) Unternehmen vorstellen wird. Im ersten Teil der Veranstaltung erfahren die Teilnehmer Grundsätzliches über den alternativen ökonomischen Ansatz. Im zweiten Teil gewähren mehrere Unternehmen Einblicke in den Prozess, wie sie ihre ganz eigene Gemeinwohl-Bilanz erstellt haben.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldung (auch für nur einen der beiden Veranstaltungsteile) über info@christianjensenkolleg.de oder 04671-91120

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Themenreihe “Fluchtursachen und Herkunftsländer”

Deutschland verändert sich. Menschen aus anderen Kulturen leben unter uns. Die Hilfsbereitschaft ist groß. Fast genauso groß sind die Unsicherheiten und auch Wissenslücken über die Herkunftsländer und die verschiedenen Ursachen der Flucht.

Diesen Gründen geht die Themenreihe „Fluchtursachen und Herkunftsländer“ nach: Wie ist die politische, soziale und wirtschaftliche Lage in den Herkunftsländern der Geflüchteten, welche historischen Entwicklungen haben zu dieser Situation geführt, und in welchem Maße sind wir Europäer mitverantwortlich dafür, dass Menschen in ihren Herkunftsländern keine (Über-) Lebensperspektive haben? Im Mittelpunkt stehen landeskundliche Einführungen sowie eine historische Herleitung der gegenwärtigen Krisensituation im jeweiligen Land. Darüber kommen Geflüchtete zu Wort, die über ihre persönlichen Gründe zur Flucht berichten. Das Kooperationsprojekt von CJK, ZMÖ und ERW informiert Flüchtlingshelfer, Begleitende, Interessiert über Afghanistan und Pakistan (23.02.), über Eritrea und Somalia (14.03.) und über die Westbalkanländer (19.05.).
Auftakt bildete eine hervorragend besuchte Veranstaltung zu Syrien und Irak am 18.01., u.a. mit Prof. Dr. Martin Tamke.

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Musik und Wort zum weihnachtlichen Ausklang – „Kliema“ spielt im Christian Jensen Kolleg

Noch ist Weihnachten nicht vorbei! Nach den großen Festtagen laden das Christian Jensen Kolleg und der Ortskulturring Almdorf-Breklum-Struckum-Sönnebüll-Vollstedt zu einem besinnlichen Ausklang ein. Am Samstag, 02.01., gibt das Trio „Kliema“ um 19 Uhr in der CJK-Aula Advents- und Weihnachtslieder aus seinem aktuellen Programm „Dezemberlichter“, die stimmungsvoll und mit Leichtigkeit den Heiligen Nächten nachsinnen. „Kliema“ ist eine hamburgisch-nordfriesische Jazz-Kooperation mit Ulrich Kliem (Flügelhorn), Hauke Kliem (Gitarre) und Maria Rothfuchs (Kontrabass). Dazu liest Friedemann Magaard vom Christian Jensen Kolleg Gedichte und Geschichten – beides der fortgeschrittenen Weihnachtszeit angepasst. Der Eintritt kostet 4,- Euro.

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4. Tage der Utopie, Entwürfe für eine gute Zukunft 19.-24.April 2016, Christian Jensen Kolleg, Breklum Sechs Tage Zeit weite und innere Wege zu gehen.

Der Wunsch, verantwortungsbewussten Experimenten und Denkansätzen zu begegnen, nimmt zu. Wir brauchen die Inspiration, weil wir spüren, dass unsere “Probleme nicht mit der Denkweise gelöst werden können, durch die sie entstanden sind”. Wir brauchen gute Entwürfe für die Zukunft.
Das Zusammenwachsen der Welt unter den Bedingungen der Globalisierung löst beständig Konflikte aus, die weit entfernte regionale Spannungsfelder bis in unseren Alltag treiben. Wir spüren die Mitverantwortung unserer Kultur. Überwunden geglaubte Ideologien erwachen, auch weil wir uns ohnmächtig glauben gegen desillusionierende Sachzwänge bundespolitischer, europäischer und globaler Dynamiken. Unsere Integrationsaufgaben zeigen, dass wir konkret Anteil an der Lösung von globalen Aufgaben haben können, wenn sich die gesellschaftlichen Bedingungen in unserem konkreten Umfeld verändern. Die Notwendigkeit vor Ort gemeinschaftlich zu handeln nimmt zu.
Dabei sind Möglichkeiten zu entdecken, sich gegen das “wir können ja eh nix machen” zu stellen, gerade auch in Verbindung mit den besonderen Bedingungen und Aufgaben des ländlichen Raumes.
Das Eingebettetsein des CJK in die Ruhe und Schönheit Nordfrieslands sind beste Voraussetzungen für die Stimmung der Tagung. Ihre Dramaturgie schafft Möglichkeiten des Dialogs mit unseren Referent_innen, ihren sehr unterschiedlichen Themen und zwischen den Teilnehmenden, die sich von Tagungen unterscheidet, die volles Programm haben. Wir weiten den Raum für Austausch und Begegnung, weil wir uns Zeit nehmen wollen. Jeder Abend ist dabei eine Kooperation zwischen Vortrag und Auftragskomposition. Der am nächsten Morgen folgende Workshop schafft jeweils die Gelegenheit die Entwürfe der Vortragenden zu diskutieren und sich diese schöpferisch anzueignen.

Von: Michael Schäfer, Kurator

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Tage der Utopie vom 19.-24.04.2016 – Sechs Tage in Breklum – eine Dramaturgie

Manche bleiben die ganze Zeit. Sie können sich einen utopischen Urlaub und genießen nebenbei die Schönheit des Weltnaturerbes Wattenmeer. Andere kommen für zwei, drei Tage, andere nehmen einen Abend mit. Die Tage der Utopie schreiben nichts vor. Die Teilnehmer sind Akteure, fädeln sich ein, gestalten mit.

Die Schrittfolge der Tage ist aber klar. An jedem Abend spricht eine Expertin oder ein Experte. Ihre Expertise führen sie weiter in die Zukunft: Mein Thema, mein Fachgebiet – wie kann es in der Zukunft aussehen, wenn es gut wird? Gerahmt wird der Vortrag von neuester Musik. Es erklingen Uraufführungen von Auftragskompositionen. Etwas wirklich Neues beginnt. Nach dem Vortrag bewegen die Teilnehmenden das Gehörte, erst in Diskussionen im Plenum, dann in Gesprächen bei einem Glas Weißwein oder Saft.
Am Folgetag die Vertiefung: vormittags ein Workshop mit der Referentin, zum Nachfragen, Weiterdenken, Konkretisieren. Am Ende die Fragen: Was kann ich tun? Wo fangen wir an?
Am Nachmittag: Muße. Das ist wichtig bei utopischen Expeditionen. Zeit. Ein Spaziergang am Meer. Gespräche im Park. Ein spontaner Tanz-Workshop? Boule-Spielen. Im Spiel ereignen sich großartige Dinge.
Und dann, abends: ein neues Thema, eine neue Referentin, ein neue Spiel-Raum.

Themen und Namen finden sich auf der homepage www.tagederutopie.de. Oder fragen uns: MAILADRESSE oder f.magaard@christianjensenkolleg.de .

Von: Friedemann Magaard

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Zu Gast in Abrahams Zelt Interreligiöse Begegnung zu Liebe, Ehe, Einsamkeit

Donnerstag, 28.01., 18 Uhr (Abendessen) bis Sonntag, 31.01.

Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei. So heißt es in den heiligen Schriften von Juden und Christen. Und auch Muslime schätzen den Wert von Gemeinschaft, von Familie und Ehe sehr hoch. Welchen Stellenwert hat die Liebe in den Religionen, die sich alle auf Abraham beziehen. Was bedeuten Ehe, Scheidung und Ehelosigkeit in unterschiedlichen Kontexten. Was lässt sich aus Krisen lernen. Hochzeitsfeiern werden beschrieben und vielleicht ein Hochzeitstanz ausprobiert. Vom Abend des 28.01.16 bis zum Sonntagmittag (31.01.16) lädt das Christian Jensen Kolleg gemeinsam mit Kooperationspartnern zur interreligiösen Begegnung „Zu Gast in Abrahams Zelt“.
Am Freitag gestaltet der Imam Dr. Ali-Özgür Özdil, Leiter des Islamischen Wissenschafts- und Bildungsinstituts in Hamburg, und hält die Freitagspredigt. Mit der Eröffnung des Shabbats übernimmt Yuriy Kadnikov, Rabbiner der Jüdischen Gemeinde in Mecklenburg Vorpommern und Jüdische Gemeinde zu Magdeburg, macht die Teilnehmenden mit den jüdischen Traditionen bekannt und legt Tora und Talmud aus. Pastorin Astrid Buchin (Heide/Holstein) erläutert das Thema aus christlicher Sicht und leitet einen evangelischen Gottesdienst an. Die Expertin für Beratung von binationalen Ehen, Marianna Nestoris, gibt Einblicke darin, was Partnerschaften mit Menschen aus verschiedenen Kulturen zu bedenken ist.

Gerade die alltäglichen und feiertäglichen Gewohnheiten von Muslimen, Juden und Christen kennenzulernen ist in den Zeiten, in denen die deutsche Gesellschaft bunter und vielfältiger wird, besonders wichtig.

2011 fand erstmals die Tagung „Zu Gast in Abrahams Zelt“ mit Menschen aus den drei abrahamitischen Religionen statt. Dass mehrere Generationen an der Tagung teilnehmen, macht die Begegnung besonders interessant.
Information und Anmeldung: info@christianjensenkolleg.de oder 04671-91120

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Themenreihe “Fluchtursachen”

Deutschland verändert sich. Menschen aus anderen Kulturen leben unter uns. Die Hilfsbereitschaft ist groß. Fast genauso groß sind die Unsicherheiten und auch Wissenslücken über die Herkunftsländer und die verschiedenen Ursachen der Flucht.

Diesen Gründen geht die Themenreihe „Fluchtursachen“ nach: Wie ist die politische, soziale und wirtschaftliche Lage in den Herkunftsländern der Geflüchteten, welche historischen Entwicklungen haben zu dieser Situation geführt, und in welchem Maße sind wir Europäer mitverantwortlich dafür, dass Menschen in ihren Herkunftsländern keine (Über-) Lebensperspektive haben? Im Mittelpunkt stehen landeskundliche Einführungen sowie eine historische Herleitung der gegenwärtigen Krisensituation im jeweiligen Land. Darüber kommen Geflüchtete zu Wort, die über ihre persönlichen Gründe zur Flucht berichten. Das Kooperationsprojekt von CJK, ZMÖ und ERW informiert Flüchtlingshelfer, Begleitende, Interessiert über Syrien und Irak (18.01.2016), über Afghanistan und Pakistan (23.02.), über Eritrea und Somalia (14.03.) und über die Westbalkanländer (19.05.).

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„Wittenbergisch Nachtigall“ Meistersinger-Seminar mit George Alexander Albrecht

Richard Wagners „Meistersinger von Nürnberg“ im Spiegel von Musik und Reformationsgeschichte
Freitag, 08. Januar, 16 Uhr, bis Sonntag, 10. Januar, 13 Uhr

Richard Wagner entführt das Publikum seiner Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ in die Welt des reformatorischen Aufbruchs. In dem von ihm selbst gedichteten Libretto lässt er historische Figuren auftreten, unter ihnen der bedeutende Dichter Hans Sachs. Nürnberg war reformatorische Avantgarde. Im Kontext der Oper begegnet man Albrecht Dürer und Martin Luther. Den Reformator würdigte Hans Sachs bereits 1523 mit seinem Gedicht „Die Wittenbergisch Nachtigall“. Damit ist der Titel für das Seminar gesetzt, das vom 08. Bis 10. Januar 2016 im Christian Jensen Kolleg in Breklum stattfinden wird.
Professor George Alexander Albrecht führt als profunder Wagner-Kenner in die Oper ein. Wagners Oper wirft einen eigenen Blick auf die Reformations-Rezeption des 19. Jahrhunderts. Ein kritischer Blick auf Wagner und viel Liebe zu seiner Musik sind Teil des Seminars. Akt für Akt kommt die gesamte Oper zu Gehör.
George Alexander Albrecht hat als Dirigent die Meistersinger vielfach aufgeführt. Nun komponiert er selbst. Die Uraufführung seiner Oper „Die Schneeköniging“ dirigiert Albrecht im Dezember 2015 in Weimar selbst. In den vergangenen Jahren hat Professor Albrecht in Breklumer Seminaren wiederholt großartige symphonische und Opernwerke einem interessierten Laienpublikum nahe gebracht.
Informationen und Anmeldung unter info@christianjensenkolleg.de oder 04671-91120.

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Kirchenkonferenz – „Hinter‘m Horizont geht’s weiter“

Downloads

Biblisch-Theologische Grundlagen zur Kirchenkonferenz – Bischof Magaard

Kirchenkonferenz Beitrag Thoben

IEEG – Landaufwärts – Folien

Beiträge Flipchart

 

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